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Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik in der Gemeinde Ziesendorf mit Unterstützung durch die Europäische Union

Die Gemeinde Ziesendorf erneuert im Frühjahr 2017 im Ortsteil Fahrenholz eine veraltete Straßenbeleuchtungsanlage mit insgesamt 18 Lichtpunkten sowie weitere 5 Lichtpunkte im Ortsteil Ziesendorf. Die Europäische Union unterstützt dieses Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von 50 % der Bau- und Planungskosten aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Umsetzung von Klimaschutz-Projekten in nicht wirtschaftlich tätigen Organisationen.

Die Betonmasten mit angesetzten Kofferleuchten wurden bereits in den Jahren von 1970 bis 1972 errichtet. Die lange Standzeit hat bei den Betonmasten inzwischen deutlich sichtbare Spuren hinterlassen. Die Leuchten selbst werden mit noch mit HQL-Leuchtmitteln betrieben, diese dürfen bereits seit April 2015 nicht mehr produziert werden. Deshalb hat sich die Gemeinde Ziesendorf entschlossen, die Leuchten durch hocheffiziente LED-Leuchten mit Linsenoptik zu ersetzen und gleichzeitig die Betonmasten gegen Stahlmasten auszuwechseln.

Durch diese Maßnahme soll der Energieverbrauch im Durchschnitt um 67 %, das entspricht 8,630 kWh/Jahr, gesenkt werden und die CO²-Emmission um 5,091 to/Jahr minimiert werden. Damit leistet die Gemeinde Ziesendorf einen Beitrag zum Klimaschutz und entlastet zugleich ihren Gemeindehaushalt durch die Verringerung der Stromkosten und die Minimierung der Wartungskosten. Die gesamte Neuanlage amortisiert sich durchschnittlich nach 12 Jahren.

Fachbereich Bauverwaltung